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144-Hz-Test für Gaming-Monitore

Neuer High-Refresh-Monitor, immer noch 60 Hz: der häufigste Einrichtungsfehler, in drei Sekunden entlarvt.

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Bereit, wenn du es bist

Lass diesen Tab im Vordergrund und stoppe während der drei Sekunden jeden Download und jedes Spiel im Hintergrund. Laptops im Akkubetrieb und Monitore mit variabler Bildrate können seltsame Werte liefern, siehe FAQ.

So prüfst du die Bildwiederholrate deines Monitors

  1. 1 Schließ dein Spiel und alles, was Video streamt, schieb dieses Fenster komplett auf den Gaming-Monitor und drück auf Start. Die Seite zählt drei Sekunden lang Frames und rechnet den typischen Abstand in Hz um.
  2. 2 Steht dort 60 bei einem 144-, 165-, 240- oder 360-Hz-Panel, öffne die Windows-Einstellungen, System, Anzeige, Erweiterte Anzeige und wähl die höchste Bildwiederholrate. Windows startet neue Monitore öfter mit 60 Hz als nicht, und das allein löst die meisten Fälle.
  3. 3 Bleibt der Wert weiter unter der Herstellerangabe, prüf Kabel und Anschluss. HDMI 1.4 schafft bei 1440p nur 60 Hz und bei 1080p 144 Hz; DisplayPort ab 1.2 und HDMI 2.1 tragen die volle Rate. Nimm das Kabel aus dem Karton.
  4. 4 Lass den Test zweimal laufen und vergleich längsten und kürzesten Frame. Eine enge Spanne bedeutet eine stabile Kette; eine weite heißt, dass im Hintergrund etwas Frames klaut, was im Spiel als Mikroruckeln auffallen würde.

Fragen von Gamern zur Bildwiederholrate

Windows sagt 144 Hz, der Test zeigt 60. Und jetzt?
Meist steckt ein zweiter Bildschirm dahinter: manche Browser takten ihre Frames nach dem langsamsten angeschlossenen Monitor oder nach dem, auf dem das Fenster geöffnet wurde. Zieh das Fenster vollständig auf den Gaming-Monitor, lade neu und miss erneut. Bleibt es dabei, vergleich die Einstellung im Control Panel des Grafiktreibers mit der in Windows.
Ich bekomme 143 oder 239 Hz. Ist der Monitor defekt?
Nein. Ein Browser-Timer ist kein framegenaues Oszilloskop, und ein bis zwei Hertz Jitter sind normal. Lies 143 als 144 und 239 als 240. Ein Wert weit darunter, etwa 120 auf einem 144-Hz-Panel, ist der, dem du nachgehen solltest.
Verändert G-Sync oder FreeSync das Ergebnis?
Kann sein. Bei aktiver variabler Bildrate folgt das Panel der Framerate dessen, was gerade angezeigt wird, und ein Browser mit einer leichten Animation kann unter dem Maximum bleiben. Der Wert hier stimmt trotzdem für diesen Moment; für die harte Obergrenze schalte VRR kurz aus oder nutze den Refresh-Zähler im OSD des Monitors.
Warum zeigt mein Laptop im Akkubetrieb 60?
Weil der Energieplan es so will. Die meisten Gaming-Laptops drosseln das interne Panel ohne Netzteil auf 60 Hz, manche wechseln sogar auf die integrierte GPU. Steck das Netzteil an, miss erneut und such in der Hersteller-Software nach einer Option für die Bildwiederholrate, falls der Wert niedrig bleibt.
Brauche ich 240 Hz, wenn mein PC nur 150 FPS rendert?
Für die Flüssigkeit nicht, denn das Panel kann keine Frames zeigen, die du nicht erzeugst. Ein kleiner Gewinn bleibt trotzdem: bei 240 Hz wartet jeder Frame kürzer auf die nächste Bildausgabe, was die Latenz auch bei niedrigerer FPS senkt. Kompetitive Spieler schätzen das; für alles andere steck das Geld zuerst in die Grafikkarte.

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