- Windows sagt 144 Hz, der Test zeigt 60. Und jetzt?
- Meist steckt ein zweiter Bildschirm dahinter: manche Browser takten ihre Frames nach dem langsamsten angeschlossenen Monitor oder nach dem, auf dem das Fenster geöffnet wurde. Zieh das Fenster vollständig auf den Gaming-Monitor, lade neu und miss erneut. Bleibt es dabei, vergleich die Einstellung im Control Panel des Grafiktreibers mit der in Windows.
- Ich bekomme 143 oder 239 Hz. Ist der Monitor defekt?
- Nein. Ein Browser-Timer ist kein framegenaues Oszilloskop, und ein bis zwei Hertz Jitter sind normal. Lies 143 als 144 und 239 als 240. Ein Wert weit darunter, etwa 120 auf einem 144-Hz-Panel, ist der, dem du nachgehen solltest.
- Verändert G-Sync oder FreeSync das Ergebnis?
- Kann sein. Bei aktiver variabler Bildrate folgt das Panel der Framerate dessen, was gerade angezeigt wird, und ein Browser mit einer leichten Animation kann unter dem Maximum bleiben. Der Wert hier stimmt trotzdem für diesen Moment; für die harte Obergrenze schalte VRR kurz aus oder nutze den Refresh-Zähler im OSD des Monitors.
- Warum zeigt mein Laptop im Akkubetrieb 60?
- Weil der Energieplan es so will. Die meisten Gaming-Laptops drosseln das interne Panel ohne Netzteil auf 60 Hz, manche wechseln sogar auf die integrierte GPU. Steck das Netzteil an, miss erneut und such in der Hersteller-Software nach einer Option für die Bildwiederholrate, falls der Wert niedrig bleibt.
- Brauche ich 240 Hz, wenn mein PC nur 150 FPS rendert?
- Für die Flüssigkeit nicht, denn das Panel kann keine Frames zeigen, die du nicht erzeugst. Ein kleiner Gewinn bleibt trotzdem: bei 240 Hz wartet jeder Frame kürzer auf die nächste Bildausgabe, was die Latenz auch bei niedrigerer FPS senkt. Kompetitive Spieler schätzen das; für alles andere steck das Geld zuerst in die Grafikkarte.